„Sommerzeit“ und „Winterzeit“ klingen einfach, sorgen aber immer wieder für Verwirrung. Der Kern ist schnell erklärt: Es geht um zwei verschiedene Zeitzonen-Einstellungen, die sich um genau eine Stunde unterscheiden. Wann umgestellt wird, steht auf unserer Seite zur Zeitumstellung.
MEZ: die Winterzeit
Die Mitteleuropäische Zeit (MEZ) entspricht UTC+1 und gilt in den Wintermonaten. Sie ist die eigentliche Normalzeit – also die gesetzlich festgelegte Standardzeit für Deutschland, Österreich, die Schweiz und viele weitere Länder Mitteleuropas.
MESZ: die Sommerzeit
Die Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) entspricht UTC+2. Sie gilt von Ende März bis Ende Oktober. Dafür wird die Uhr im Frühjahr um eine Stunde vorgestellt – ob vor oder zurück, erklären wir separat.
Der direkte Vergleich
| Winterzeit (MEZ) | Sommerzeit (MESZ) | |
|---|---|---|
| Zeitzone | UTC+1 | UTC+2 |
| Zeitraum | Ende Okt – Ende März | Ende März – Ende Okt |
| Status | Normalzeit | vorgestellte Zeit |
| Bei 12:00 UTC | 13:00 Uhr | 14:00 Uhr |
Und was ist UTC?
UTC (Koordinierte Weltzeit) ist die weltweite Referenz, an der sich alle Zeitzonen orientieren – ohne Sommer- oder Winterzeit. Deutschland liegt je nach Jahreszeit auf UTC+1 oder UTC+2. Wie sich das auf andere Länder auswirkt, siehst du auf unserer Weltzeituhr. Die exakte Basis dafür liefert die Atomuhr der PTB.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist der Unterschied zwischen MEZ und MESZ?
MEZ (Mitteleuropäische Zeit) ist UTC+1 und gilt im Winter. MESZ (Mitteleuropäische Sommerzeit) ist UTC+2 und gilt im Sommer. Der Unterschied beträgt genau eine Stunde.
Welche ist die „normale“ Zeit?
Die Winterzeit (MEZ) ist die gesetzliche Normalzeit. Die Sommerzeit ist die künstlich um eine Stunde vorgestellte Zeit.
Wie viel ist UTC in Deutschland?
In Deutschland gilt im Winter UTC+1 (MEZ) und im Sommer UTC+2 (MESZ). UTC selbst ist die weltweite Referenzzeit ohne Zeitumstellung.